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Wir handeln wie wir denken!

Wie denken wir?
Was braucht es, damit wir gut denken können?

Es gibt Haltungen und Verhaltensweisen des Umfeldes, die entscheidend dafür sind ob wir uns als Persona und Individuum so entfalten, dass wir frei und neu denken können.

Wenn ich in den vorherigen zwei BLOG Beiträgen darüber geschrieben habe – was möglich wäre, wenn Menschen sich als Menschen miteinander im Dialog begegnen bzw. sich gemeinschaftlich in Gesprächen und Foren beteiligen, mag ich hier einen kurzen praktischen Input geben. Dazu erzähle ich von einer der vielen Akteur*innen, die sich methodisch und persönlich dafür engagieren, dass Menschen wahrnehmen/fühlen: „Hier bin ich Mensch – hier kann ich sein“.

Nancy Kline und ihre Methode „Thinking Environment®“

„Prägnante Fragen beseitigen einschränkende Annahmen und befreien den Geist neu zu denken“. Nancy Kline*

Einige der von Nancy Kline genannten Punkte für gemeinschaftliches Denken und sprechen sind:
1. Niemals Fragen stellen, auf die man glaubt die Antwort zu kennen
2. Nach dem Zuhören erst reflektieren, bevor man antwortet
3. Während des Zuhörens nicht schon denken, sondern nur zuhören
4. Den Fragen vertrauen, die intuitiv entstehen
5. Demut und Neugier zeigen, während man Fragen stellt

Das Buch von Nancy Kline: „Time to think: Zehn einfache Regeln für eigenständiges Denken und gelungene Kommunikation“ sei an dieser Stelle zum weiterlesen empfohlen.

Zum Abschluss dieses Beitrags noch ein Bezug zum Wort RESONANZ.

Im Alltag sprechen wir über das Betriebsklima oder die Stimmung, die sich auf unsere Stimmung und Haltung auswirken kann.
Welche Haltung/Stimmung wählen wir um zu einer guten Stimmung beizutragen?
Jede/r von uns ist gefragt – und das in jeder Situation neu.
Sicher ist, dass jede*r von uns sich beteiligen kann – an dem Klimawandel im miteinander. Vermutlich ist damit auch ökologisches Handeln möglich – wer weiß. Lohnenswert scheint es allemal für mich, denn inspiriertes Denken und sprechen lässt mich meine Lebendigkeit fühlen.
Der Religionsphilosoph Martin Buber sagt dazu: „Das Ich wird am Du“